Verlegung der Berufsschul-Gruppe für Friseure völlig falsches Signal

Unnötiger Mehraufwand für Lehrlinge, suboptimale Bedingungen in Klagenfurt

„Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig, neue Anreize für die Ausbildung von Lehrlingen zu schaffen!"

Mit Herbst 2021 gibt es in der Fachberufsschule Villach keine Friseurausbildung mehr. Dagegen erheben nun FPÖ-Stadtparteiobmann StR Erwin Baumann und der Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft WKK-Vizepräsident Günter Burger scharfen Protest.

Baumann wörtlich: „Gerade in der aktuellen Situation ist es besonders wichtig, neue Anreize für die Ausbildung von Lehrlingen zu schaffen. Obwohl in Villach sowohl seitens der Fachlehrerschaft als auch von den räumlichen Gegebenheiten her optimale Voraussetzungen für die Friseur-Ausbildung junger Menschen gegeben sind, wird die Berufsschulgruppe in zentralistischer Manier nach Klagenfurt abgesiedelt. Dort sind die Rahmenbedingungen noch dazu suboptimal. Das ist ein völlig falsches Signal!“

FW-Landesobmann Burger ergänzt: „Auch die Unternehmer wollen, dass die Berufsschüler in der Nähe der Betriebe ausgebildet werden. Die Absiedelung erfolgreicher und beliebter Berufsschul-Gruppe ist nicht nachvollziehbar!“

Baumann und Burger wollen die Diskussion über die Zukunft der Kärntner Berufsschulen auch in Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer führen. Man könne nicht immer von der Stärkung des ländlichen Raums reden, aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Zentralraum stärken, kritisierten Baumann und Burger.