Getrennte Teams & PCR-Tests: Villacher Wasserwerk wappnet sich gegen Omikron

Die Inzidenzzahlen in Villach schnellen – wie prognostiziert – seit dieser Woche in die Höhe. „Um Personalausfälle zu vermeiden und sich auf die bevorstehende Infektionswelle vorzubereiten, hat das Krisenmanagement der Stadt vorausgeplant“, erklärt Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann.

Getrennte Teams

Das Wasserwerk Villach arbeitet seit Wochen im Arbeitsalltag nur mehr in getrennten Teams, wo es untereinander zu keinem Personalwechsel kommt. Neben regelmäßigen PCR- und Antigentests gelten strenge Zutrittsregelungen für Personal, Besucher, eine generelle FFP2-Maskenpflicht sowie höchste Hygienemaßnahmen. Außerdem ist die gesamte Trinkwasserversorgung in Villach so weit automatisiert, dass versorgungsrelevante Anlagen über ein Fernleitsystem überwacht und gesteuert werden können. „Das Team des Wasserwerks kann also im Notfall die Anlagen über Telearbeitsplätze standortunabhängig bedienen“, so Baumann.

Hoher Digitalisierungsgrad

Auch wurde – wie generell vorgesehen – das „Schlüsselpersonal“ definiert, um sofort einsatzbereit zu sein und die Trinkwasserversorgung für Villacher nicht zu gefährden. „Der hohe Digitalisierungsgrad in der Stadt Villach hat sich während der Corona-Krise bereits bewährt und sich als unverzichtbar herausgestellt“, betont Baumann. Auch sonst habe das Wasserwerk Villach seine Hausaufgaben gemacht und präventive Maßnahmen gesetzt. Gäbe es einen Stromausfall, stehen drei Notstromaggregate zur Verfügung, um die Wasserversorgung über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten.

„In dieser Branche herrscht bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Verantwortungsbewusstsein, schließlich geht es um unser aller wichtigstes Lebensmittel. Wir haben die Situation derzeit gut im Griff, bleiben aber weiter vorsichtig“, betont Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann.