Baumann verzichtet als erster Politiker auf Gehaltserhöhung

Ein Gebot des Anstandes!

"Verzichte auf die Gehaltserhöhung!"

Villachs FPÖ-Stadtparteiobmann und Stadtrat Erwin Baumann reagiert auf die in dieser Woche von der SPÖ-ÖVP-Landesregierung beschlossenen Gehaltserhöhung für Politiker auf Landes- und Gemeindeebene mit 1,5 Prozent. Er sieht in dem Beschluss „ein fatales Signal der Politik, während sich das Land in einer der größten Krisen befindet“.

Pro Jahr 200.000 Euro Mehrkosten in der Krise!

Für Baumann steht fest: „Ich werde die 1,5 Prozent Gehaltserhöhung nicht akzeptieren und verzichte auf das Geld. Ich sehe darin ein solidarisches Signal an die Menschen, die derzeit von der Coronakrise in allen Bereichen betroffen sind. Für die Menschen die aktuell in Kurzarbeit sind, jene die unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden oder Unternehmer die ums Überleben kämpfen ist diese Erhöhung ein Schlag ins Gesicht. Die Schulden von Bund, Land und Kommunen steigen unaufhaltsam und nun wird durch die SPÖ-ÖVP-Mannschaft in der Landesregierung auch noch ein zusätzlicher Kostenfaktor von über 200.000 Euro pro Jahr für Gehaltserhöhungen in Kauf genommen!“ Baumann fordert wie auch Landes-FPÖ-Chef Gernot Darmann eine Null-Lohnrunde für alle Spitzenpolitiker und unterstützt die Initiative der Freiheitlichen auf Landesebene.

„Spende meine Gehaltserhöhung!“

Als ersten Schritt wird der Villacher Stadtrat seine Gehaltserhöhung spenden: „Da ich quasi an dem Beschluss des Landes nicht vorbei kommen und mein Gehalt automatisch erhöht wird, werde ich zumindest als Zeichen der Solidarität die Summe spenden. In meinem Fall wird sich die Erhöhung mit circa 500 Euro netto für 2021 auswirken. Diesen Betrag möchte ich einem guten Zweck zuführen und spende die Summe heuer dem Tierheim in Villach“. Abschließend zeigt sich Baumann enttäuscht: „Ich habe bei der Diskussion um die Gehaltserhöhung in dieser Woche vor allem die Stimmen vermisst, die sich sonst so sehr um die Anliegen der Bevölkerung einsetzen. Der Aufschrei derer in Land und Städten, die sonst eine soziale Politik und Zurückhaltung predigen, blieb aus …“