ÖVP-Pober: Zuerst verhindert, jetzt dafür!

Villachs Verhindererpartei, die ÖVP, bricht wieder zu neuen Ufern auf. Diesmal wundert sich FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann über einen Schwenk, der es in sich hat: „Die ÖVP, allen voran Christian Pober, hat das Eishallenprojekt jahrelang torpediert und verhindern versucht. Jetzt präsentiert man sich so, als wäre man schon immer dafür gewesen“.

Die Vorgeschichte: Die ÖVP Villach hatte zum Ausbau der neuen künf­tigen Heim­stätte des EC VSV und des Bundes-Dameneishockey-Leistungszentrums immer eine klare Haltung: Nein. Jahrelang agierten die Türkisen als Verhinderer dieses wichtigen Projektes. Nun, nach Bekanntwerden der ersten Visualisierungen zum Projekt, ist alles anders. Freude, gar Jubel kommt auf, wenn man die Äußerungen von Christian Pober vernimmt, der mit breiter Zustimmung nun doch ein Fan des Eishockeys ist. „Ich war als Sportreferent vor Jahren bereits aktiv in die Pläne und die weiteren Schritte involviert. Wir Villacher Freiheitlichen wissen und wussten schon damals – hier geht es um sehr viel für unsere Stadt. Dahingehend waren wir auch immer für dieses Projekt und eine Umsetzung. Herr Pober und seine türkisen Freunde, möchten die Villacher wohl an der Nase herumführen, wenn man nun plötzlich Freude zum Projekt aufkommen läßt,“ ärgert sich Baumann. Der Freiheitliche sieht im jahrelangen Verhindern der ÖVP und dem jetzigen Schwenk, Parallelen zu den „Abenteuern des Pinocchio und die Geschichte eines Hampelmanns“. „Vielleicht wurde Pober jetzt von den Kärntner Landes-Türkisen zurückgepfiffen und muss sich hinstellen und sagen er freut sich…“ rätselt der FPÖ-Stadtrat. „Die Menschen haben die Nase voll von einer Politik, die sich immer ändert. In diesem Fall sind wir aber froh, dass der Stadtrat zu einer Erkenntnis gekommen ist, wie wichtig dieses Sportprojekt für unsere Stadt ist.